Allgemeine Geschäfts­bedingungen (AGB) von Computerhilfe Seibersbach

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

apm24 Computerhilfe Seibersbach
bekannt unter dem Namen „apm24 Computerhilfe Seibersbach“

Inhaber: Dr. Thomas Klabunde
Zum Eichwald 43
D-55444 Seibersbach
Deutschland

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen, Beratungen, Angebote und sonstigen Leistungen von abylonsoft – Dr. Thomas Klabunde, bekannt unter dem Namen „apm24 Computerhilfe Seibersbach“, nachfolgend „Dienstleister“ genannt.

Sie gelten gegenüber Privat- und Geschäftskunden.

Abweichende Vereinbarungen können im Einzelfall getroffen werden. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt der Beauftragung gültige Preisliste, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde.

§ 2 Leistungen und Vertragsschluss

Der Dienstleister erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen Computerhilfe, IT-Support, Hard- und Software-Service, Netzwerktechnik, Datensicherung, Fehleranalyse und allgemeine technische Beratung.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Beauftragung und den getroffenen Vereinbarungen.

Ein Vertrag kommt durch die Annahme des Auftrags durch den Dienstleister zustande. Die Annahme kann ausdrücklich, mündlich, schriftlich, per E-Mail oder durch Beginn der beauftragten Leistung erfolgen.

Bei Dienstleistungen wird grundsätzlich die vereinbarte Tätigkeit geschuldet. Ein bestimmter technischer oder wirtschaftlicher Erfolg wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

§ 3 Fernwartung

Bei einer Fernwartung gewährt der Kunde dem Dienstleister für die Dauer der vereinbarten Arbeiten den für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Zugriff auf das betreffende Gerät und dessen Systeme.

Der Zugriff erfolgt ausschließlich zur Durchführung des vereinbarten Auftrags.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, nicht für die Arbeiten benötigte vertrauliche oder private Inhalte vor Beginn der Fernwartung zu schließen.

Die Fernwartung erfolgt über geeignete, verschlüsselte Fernwartungssoftware. Der Kunde kann die Fernwartung jederzeit beenden.

§ 4 Hard- und Software

Der Dienstleister berät den Kunden bei der Auswahl geeigneter Hard- und Software und kann entsprechende Kaufempfehlungen und Links zu Anbietern bereitstellen.

Sofern der Kunde die empfohlenen Produkte selbst bestellt, kommt der Kaufvertrag ausschließlich zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Anbieter zustande. Der Dienstleister ist in diesem Fall nicht Verkäufer der empfohlenen Produkte.

Sofern der Dienstleister Hard- oder Software im Auftrag des Kunden beschafft, werden die hierfür anfallenden Kosten sowie die entsprechende Servicegebühr gemäß der zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Preisliste berechnet.

Die Servicegebühr kann insbesondere den zusätzlichen Aufwand für Auswahl, Bestellung, Abwicklung sowie die Kommunikation mit dem Händler bei Garantie- oder Gewährleistungsfällen umfassen.

Bei Produkten von Drittanbietern kann eine vollständige Kompatibilität mit der vorhandenen Kundenumgebung nicht in jedem Fall gewährleistet werden, sofern diese nicht ausdrücklich zugesichert wurde.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass für die von ihm eingesetzte Software die erforderlichen Nutzungs- und Lizenzrechte vorliegen.

§ 5 Mitwirkungspflichten und Datensicherung

Der Kunde hat den Dienstleister bei der Durchführung des Auftrags angemessen zu unterstützen und die für die Arbeiten erforderlichen Informationen, Zugangsdaten und Zugriffsrechte bereitzustellen.

Der Kunde ist grundsätzlich selbst für die Sicherung seiner Daten verantwortlich.

Bei Reparaturen, Installationen, Updates, Systemänderungen und sonstigen Eingriffen in Computersysteme kann ein Datenverlust trotz sorgfältiger Durchführung nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Soweit eine Datensicherung ausdrücklich Bestandteil des Auftrags ist, wird diese nach den jeweils vereinbarten Bedingungen durchgeführt.

Der Kunde sollte Zugangsdaten, insbesondere Passwörter und Zwei-Faktor-Codes, nur insoweit bereitstellen, wie dies für die konkrete Leistung erforderlich ist. Nach Abschluss der Arbeiten sollten für die Durchführung übermittelte Zugangsdaten geändert werden, sofern dies sinnvoll und technisch möglich ist.

§ 6 Termine und Ausführung

Vereinbarte Termine werden nach Möglichkeit eingehalten. Ein verbindlicher Anspruch auf einen bestimmten Termin besteht nur, wenn dieser ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurde.

Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass der vereinbarte Zugang zu den erforderlichen Geräten, Systemen und Räumlichkeiten möglich ist.

Kann ein vereinbarter Termin aufgrund eines vom Kunden zu vertretenden Umstands nicht durchgeführt werden, kann eine Ausfallpauschale gemäß der jeweils gültigen Preisliste berechnet werden.

§ 7 Preise und Zahlungsbedingungen

Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich nach dem tatsächlich angefallenen Zeitaufwand gemäß der zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Preisliste, sofern kein Pauschalpreis oder eine andere Vereinbarung getroffen wurde.

Die dort aufgeführten Preise, Mindestabrechnungszeiten, Servicegebühren und möglichen Zuschläge gelten, soweit im Einzelfall nichts anderes vereinbart wurde.

Die Vergütung ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, nach Erbringung der Leistung fällig.

Für Geschäftskunden kann eine abweichende Zahlungsfrist vereinbart werden.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Der Dienstleister kann weitere Leistungen bis zur Begleichung offener Forderungen zurückstellen.

§ 8 Mängel und Nachbesserung

Der Dienstleister erbringt seine Leistungen nach den vereinbarten Bedingungen und mit der erforderlichen Sorgfalt.

Bei einer nachweislich mangelhaften Leistung hat der Kunde zunächst Anspruch auf angemessene Nachbesserung, soweit eine solche möglich und zumutbar ist.

Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.

§ 9 Haftung

Der Dienstleister haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und in allen Fällen, in denen eine Haftung gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Dienstleister nur für den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Eine Haftung für Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Kunde keine ausreichende Datensicherung vorgenommen hat und der Dienstleister den Datenverlust nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.

§ 10 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen und der Datenschutzerklärung des Dienstleisters.

Der Dienstleister behandelt die im Rahmen eines Auftrags erhaltenen Informationen vertraulich und verwendet sie grundsätzlich nur, soweit dies für die Durchführung des Auftrags erforderlich ist oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.

§ 11 Eigentumsvorbehalt

Sofern der Dienstleister Waren im eigenen Namen an den Kunden verkauft, bleiben diese bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Dienstleisters.

Für Software und Softwarelizenzen gelten ergänzend die jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen des Herstellers oder Lizenzgebers.

§ 12 Verbraucher und Widerrufsrecht

Bei Verträgen mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Widerrufsrecht, soweit ein solches besteht.

Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass eine beauftragte Dienstleistung bereits vor Ablauf einer bestehenden Widerrufsfrist begonnen werden soll, werden die hierfür gesetzlich erforderlichen Hinweise und Erklärungen gesondert eingeholt.

§ 13 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit dadurch keine zwingenden gesetzlichen Verbraucherschutzvorschriften eingeschränkt werden.

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Dienstleisters.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Hinweis zur Verbraucherschlichtung

Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Bei Problemen wenden Sie sich bitte direkt an uns. In vielen Fällen finden wir gemeinsam eine Lösung.